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Der Steffenshammer

Heute ist der Steffenshammer der letzte noch funktionsfähige Schmiedekotten im Gelpetal.
Der Bach Gelpe wird in einem Teich angestaut.
Ein oberschlächtiges Wasserrad nutzt so die Wasserkraft zum Antrieb eines Schwanzhammers.
Ein kleineres Wasserrad betreibt den Blasebalg an der Esse. In der Schmiede befinden sich zudem elektrisch über Transmission angetrieben ein Schleifstein, ein Federhammer und ein Fallhammer aus der Zeit um 1890 - 1930.
Damit ist der Steffenshammer repräsentativ für die Bergische Schmiedegeschichte der letzten 250 Jahre.
Die „Kiepe“, eine ehemalige Kleinschmiede in Fachwerkbauweise, ergänzt an historischer Stelle auf dem Gelände des Hammers das Ensemble und dient heute als Ausstellungsraum.
 
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Geschichte

Der Schmiedehammer wurde im Jahre 1746 anstelle eines älteren Vorgängers errichtet. Neben der Herstellung von Werkzeugen und Kleineisenwaren wurde dort Raffinierstahl geschmiedet, ein hochwertiger Werkzeugstahl seiner Zeit. Der Hammer hat als Schwanzhammer mit hölzernem „Viergespann“ als einziger funktionstüchtiger Bergischer Wasserhammer noch die ursprüngliche Bauart aus dem
18. Jahrhundert. Bis 1928 war der Hammer in Betrieb durch die Familie Steffens und wurde danach noch bis zum Jahr 1958 für gelegentliche Arbeiten genutzt.
Dann übernahm ihn die Stadt Remscheid, er diente dem Deutschen Werkzeugmuseum als Außenstelle zu Schauzwecken. Anfang 2009 erwarb der Steffenshammer e.V. als Förderverein für historische Schmiedetechnik den Hammer, um ihn der Öffentlichkeit zu erhalten.
 
 
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